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    Die USA sehen keine Möglichkeit, ähnliche Sanktionen gegen Russland wie zuvor gegen Nordkorea und den Iran zu verhängen. Sie begründen das mit einer besseren Integration der russischen Wirtschaft in das internationale Finanzsystem und den Welthandel. Das geht aus dem jüngsten Bericht des US-Vizefinanzministers, Marshall Billingslea, hervor.

    „Nordkorea und der Iran waren seit Jahrzehnten im großen Maße oder fast komplett vom globalen Finanzsystem isoliert“, schreibt Billingslea. „Wir nehmen diesen Unterschied in Kauf und setzen unsere Instrumente so ein, um Russland maximal unter Druck zu setzen, aber auch die Nebenauswirkungen für die USA, unsere europäischen Partner und die globale Wirtschaft zu minimieren.“ 

    Moskauer Kreml (Symbolbild)
    © Sputnik / Wladimir Sergeew

    Als Beispiel führt Billingslea die Strafmaßnahmen gegen die russischen Unternehmer Oleg Deripaska und Viktor Wechselberg an, deren Unternehmen Rusal, EN+ und Renova tief integriert in den internationalen Markt seien. Doch ihr Privatvermögen sei trotzdem um einige Milliarden US-Dollar geschrumpft, hieß es. Seit Januar vergangenen Jahres hat die US-Administration Sanktionen gegen 232 Personen und Firmen aus Russland verhängt. 

    Die US-Sanktionen gegen Nordkorea und den Iran waren härter und sollten den ganzen Staat treffen. Demnach sahen sie Einschränkungen für die Lieferungen von Rohöl und deren Folgeprodukten sowie von Industrieanlagen und Transportmitteln nach Nordkorea vor.  Für den Iran gelten neben den Handelseinschränkungen ein Verbot für die Emission von Staatsanleihen sowie für den Kauf und Verkauf in der Nationalwährung Rial unter Nutzung von Auslandskonten. 

     

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    Tags:
    Strafmaßnahmen, Vermögen, Sanktionen, Renova, Rusal, En+ Group, Viktor Wechselberg, Oleg Deripaska, Iran, Nordkorea, USA, Russland