12:12 15 Oktober 2018
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    Langstreckenbomber Tu-95MS

    GUS-Luftabwehr simuliert Abschuss russischer Langstreckenbomber

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    Sieben russische Langstreckenbomber sind am Donnerstag zu Übungszielen für Luftabwehr-Einheiten Weißrusslands und zentralasiatischer Staaten geworden und fiktiv abgeschossen worden. Das Ganze spielte sich bei einer Übung des Vereinigten Luftabwehrsystems der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ab, bei dem Russland federführend ist.

    Russische Tu-160, Tu-95MS und Tu-22M3 simulierten dabei fremde Bomber, die in den GUS-Luftraum eingedrungen sind.

    Die strategischen Bomber seien am frühen Morgen von ihren Heimatflughäfen gestartet. Ein Teil der Maschinen sei nach Osteuropa, der andere nach Zentralasien geflogen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.

    „Die mit Raketen bestückten Flugzeuge wurden zu Kontrollzielen für die diensthabenden Luftabwehreinheiten von Weißrussland, Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan sowie für die Luftwaffe und Luftabwehr der russischen Militärbezirke West, Zentrum und Süd.“

    Die schweren Bomber hätten die Verletzung des Luftraums simuliert.

    Die zuständigen Einheiten hätten die Eindringlinge „rechtzeitig geortet und fiktiv unter Beschuss genommen“, hieß es. Darüber hinaus ließen Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Armenien Jagdflugzeuge abheben, „die die Kontrollziele fiktiv vernichtet haben“.

    Während des Trainings haben sich der Mitteilung zufolge gleichzeitig bis zu 100 Militärflugzeuge in der Luft aufgehalten.

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    Luftabwehr, Überschall-Bomber Tu-160, Tu-95MS, GUS-Länder, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, Armenien, Weißrussland, Russland