02:21 21 Oktober 2018
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    Die Verbreitung von sogenannten Fake News ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow eine ernsthafte Krankheit, an der alle Medien weltweit leiden. Die Krankheit sei aber keinem konkreten Land zuzuschreiben.

    So reagierte er auf das Verhalten des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, der zuvor einem russischen Journalisten den Kommentar verweigert hatte.

    „Medien als solche können nicht Fake News sein. Sie verbreiten Falschmeldungen und falsche Informationen. Leider ist das Verbreiten von Falschmeldungen eine ernste Erkrankung der modernen Nachrichtenagenturen. Dieses Problem ist wohl für Medien in aller Welt kennzeichnend“, so Peskow.

    Dieses Problem sei es durchaus wert, sich darauf zu konzentrieren. Doch die Medien eines konkreten Landes mit all den Fake News der Welt zu assoziieren, wäre laut Peskow falsch. „Wir sind mit dieser Ansicht nicht einverstanden“, so der Präsidentensprecher weiter.

    Am Rande der UN-Generalversammlung hatte Poroschenko sich geweigert, die Frage eines russischen Journalisten zu beantworten und dabei „Fake News!“ gerufen.

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    Tags:
    Medien, Fake-News, Dmitri Peskow, Petro Poroschenko, Russland