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    Das Realeinkommen der russischen Bevölkerung wird laut dem Chef des russischen Rechnungshofs, Alexej Kudrin, in diesem Jahr erstmals seit 2013 wachsen. Jedoch bleibt die Armut im Land Kudrin zufolge ein großes Problem.

    „Das Ausmaß der Armut bleibt gewaltig: 19,3 Millionen Menschen (das heißt 13,2 Prozent) verfügen über ein Einkommen, das unterhalb des Existenzminimums liegt“, so der Chef des Rechnungshofes.

    „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr erstmals (seit 2013 – Anm. d. Red.) doch eine Zunahme der Realeinkommen der Bevölkerung beobachten werden“, merkte Kudrin an. Dabei wies er darauf hin, dass unter anderem auch das Realeinkommen der Rentner steigen würde.

    Das real verfügbare Einkommen der Bevölkerung Russlands (das Einkommen nach Abzug der Pflichtzahlungen, das unter Berücksichtigung der Inflation korrigiert wurde) war laut dem russischen staatlichen Statistikamt Rosstat zum Jahresende 2017 um 1,7 Prozent, zum Jahresende 2016 um 5,8 Prozent, zum Jahresende 2015 um 3,2 Prozent und zum Jahresende 2014 um 0,7 Prozent gesunken. Zuletzt wurde 2013 ein Anstieg des Realeinkommens festgestellt: Damals hatte es vier Prozent betragen.

    Das russische Wirtschaftsministerium erwartet zum Jahresende 2018 einen Anstieg des Realeinkommens der Bevölkerung um 3,4 Prozent. Dabei zeugen die Angaben von Rosstat vorerst von einer eher bescheidenen Wachstumsrate: 2,2 Prozent für die Zeitspanne von Januar bis August im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.

    >> Andere sputnik-Artikel: IWF: Russlands Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf

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    Tags:
    Rosstat-Statistikamt, Rechnungshof, Alexej Kudrin, Russland