01:10 21 Oktober 2018
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    Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (November 2016)

    „Zeit zu beichten“: Teheran reagiert auf Vorwürfe aus Tel Aviv

    © AP Photo / Petr David Josek
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    Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat Tel Aviv aufgefordert, über sein „illegales Atomwaffenprogramm“ zu erzählen. Somit reagierte er auf die jüngsten Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über die Entdeckung eines „geheimen Atomlagerhaus“ in Teheran.

    „Die Kunst- und Handwerksshow wird nicht verschleiern, dass Israel das einzige Regime in unserer Region mit einem ,geheimenʻ und ,nicht deklariertenʻ Atomwaffenprogramm ist, das auch ein ,reales Atomarsenalʻ enthält. Nun wird es für Israel Zeit, zu beichten und sein illegales Atomwaffenprogramm für internationale Inspektoren zu öffnen“, twitterte Sarif.

    Zuvor hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung erklärt, dass israelische Geheimdienste in der Hauptstadt des Irans ein geheimes Lagerhaus mit Tonnen von Atomgerätschaft und Kernmaterial entdeckt hätten. Dort sind ihm zufolge mindestens 15 Seecontainer mit Ausrüstung und Materialien gelagert, die mit dem iranischen Atomprogramm zusammenhängen. Das Gesamtgewicht könnte 300 Tonnen betragen.

    Er rief die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dazu auf, unverzüglich eine Inspektion in dieser Gegend durchzuführen.

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    Tags:
    Atomwaffenarsenal, Uno, Mohammed Dschawad Sarif, Benjamin Netanjahu, Israel, Iran