17:59 23 Oktober 2018
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    Lawrow bei der UN-Generalversammlung in New York

    Lawrow bittet Westen, Kiew zur Vernunft zu bringen

    © AP Photo / Richard Drew
    Politik
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei der UN-Generalversammlung in New York die westlichen Staaten aufgerufen, Kiew zur Vernunft zu bringen. Konkret ging es um eine mögliche Blauhelm-Mission im Donbass.

    Anstatt die Minsker Abkommen umzusetzen und einen Dialog mit den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk herzustellen, gebe sich Kiew Illusionen über den Einmarsch von „Okkupationskräften mit Unterstützung des Westens“ hin. Er verwies zudem darauf, dass die ukrainische Seite immer öfter mit Gewaltszenarien der Konfliktlösung drohe.

    Lawrow betonte zudem, dass Russland die Tätigkeit der OSZE-Mission im Osten der Ukraine unterstütze.

    Friedenssoldaten im Donbass

    Kiew besteht auf einem breiteren Mandat für eine Uno-Friedensmission im Donbass. Dabei wünscht sich die Ukraine die Stationierung von UN-Blauhelmen auf dem gesamten Territorium der Region bis zur russischen Grenze.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Entsendung von UN-Blauhelmen in die Ukraine begrüßt — er sprach sich jedoch gegen ein breites Mandat aus. Die Hauptaufgabe der Blauhelmmission muss laut Putin die Gewährleistung der Sicherheit der OSZE-Mitarbeiter sein.  Zudem sollen die UN-Soldaten laut dem russischen Staatschef ausschließlich entlang der Berührungslinie stationiert werden.

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    Tags:
    Blauhelmsoldaten, Uno, Wladimir Putin, Sergej Lawrow, Donbass, Ukraine, Russland