15:07 05 Juni 2020
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Ideen des US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, zur möglichen Verlegung einer UN-Mission in den Donbass kritisiert.

    Laut Lawrow fördert Volker Ideen, die die von den Spitzenpolitikern Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine in Minsk erzielten Vereinbarungen einfach zum Scheitern bringen können.

    Wie Lawrow am Rande der 73. UN-Vollversammlung in New York erinnerte, beinhalten die Minsker Abkommen die Forderung, direkte Verhandlungen zwischen Kiew und den selbsterklärten Republiken über einen Sonderstatus des Donbass zu führen und Wahlen in dieser Region zu organisieren.

    Dabei schlug Volker laut Lawrow vor, 20. 000 bis 30.000 bewaffnete Militärs mit schwerer Technik im Rahmen der UN-Kräfte sowie 500 bis 600 Zivilisten zu entsenden, mit dem Ziel, eine Verwaltung zu bilden, die „alle geltenden Verwaltungsorgane auflösen und selbst entscheiden wird, wann und wie die Wahlen durchzuführen sind“.

    „So sehen die USA die Erfüllung der Vereinbarungen“, sagte Lawrow mit Ironie.

     Zuvor hatte Sergej Lawrow die westlichen Staaten aufgerufen, Kiew zur Vernunft zu bringen. Konkret ging es um eine mögliche Blauhelm-Mission im Donbass.

     

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    Tags:
    Blauhelme, UN-Vollversammlung, Kurt Volker, Sergej Lawrow, Donbass, USA, Russland