09:33 22 Oktober 2018
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    Das Hauptgebäde des russischen Außenministeriums in Moskau

    Gibt Russland Hoffnung in Bezug auf Westen auf? USA werden nachdenklich

    © Sputnik / Natalia Seliwersotwa
    Politik
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    Maria Baljabina
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    Wo bewegen sich die USA hin? Lohnt es sich, Druck auf Moskau auszuüben und dem ukrainischen Wunsch nachzugehen, mit Moskau zu streiten? Diese Frage stellt eine amerikanische Zeitschrift. Und sie findet unkonventionelle Antworten.

    US-amerikanische Journalisten haben darüber nachgedacht, ob es den USA gelungen sei, sich den eigenen Triumph im Kalten Krieg zunutze zu machen. Laut der US-Zeitschrift „The American Conservative“ ist dies nicht so sehr geglückt.  

    Der Autor des Artikels hat die Politik Washingtons in den letzten Jahrzehnten analysiert und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass Russland den Westen schon gewähren lasse, es habe sich damit abgefunden, dass es unter Trump nicht besser werde, und sei mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt. Das Manöver „Wostok 2018“ sei ein Signal an den Westen gewesen, welches Wladimir Putin zusammen mit Xi Jinping gesendet hätte.     

    Die Amerikaner würden indessen nach wie vor die Stimmung anheizen. Sie würden die Ukraine unterstützen, die einen Militärstützpunkt im Asowschen Meer errichten wolle. Jedoch könne Russland diesen binnen ein paar Minuten zerstören, wie die Zeitschrift schreibt. Zudem staunt sie und fragt, ob Amerika beabsichtige, seine Schiffe hinzuschicken, um die ukrainischen Interessen zu See zu schützen, die aus historischer Sicht genauso russisch sei wie die Chesapeake Bay historisch gesehen amerikanisch sei. 

    In der Nachbarschaft befinde sich Polen, also ein Nato-Land, das bereit sei, den USA zwei Milliarden Dollar für den Bau von „Fort Trump“ bereitzustellen. Und auf dem Balkan sei man bemüht, Mazedonien trotz der Unzufriedenheit vonseiten Russlands in das Bündnis hinein zu manövrieren. 

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    Was würde das alles bewirken? Der Autor des Artikels stellt sich eine Frage, die weitere nach sich zieht. Ob wir zu viel Druck auf Russland ausüben? Ob es immer nachgeben wird? Ob die USA eine Russland-Strategie haben?  Ob die Amerikaner sich aller möglichen Risiken der gegenwärtigen Politik bewusst sind?

    Erstaunlich, dass es selbst für die USA offensichtlich ist, wie dicht die USA und die Nato sich an die Grenzen Russlands schleichen, und was für eine angespannte Lage die nahegekommenen Militärs herbeiführen. Dabei erfreut wenigstens das, dass die USA es bereits bemerken. Und sie fangen an, die Politik ihrer Regierung kritisch zu prüfen, die Kriege entfesselt, ihren Willen der ganzen Welt aufzwingt und selbst die Verbündeten für jede Verweigerung mit Sanktionen bestraft. Unter Berücksichtigung all dessen schlussfolgert der Autor des Artikels, dass eine solche Politik lebensunfähig ist.             

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    Tags:
    NATO, Wladimir Putin, Xi Jinping, Polen, USA, Russland