11:39 08 August 2020
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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat gegenüber dem US-Fernsehsender CNN die Absicht verkündet, Luftabwehrsysteme von den USA zu kaufen.

    Nach Meinung des ukrainischen Staatchefs soll der Ankauf der neuen Ausrüstung die vermeintliche Bedrohung „eines russischen Großeinsatzes unter Verwendung der Luftwaffe“ aufhalten und angeblich zur Gewährung der globalen Sicherheit beitragen.

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    Im Dezember 2017 beschloss Washington die Lieferung von Javelin-Panzerabwehrraketen an die Ukraine, die im Mai an die ukrainische Seite übergeben wurden. Poroschenko bezeichnete das als einen symbolischen Beginn der militärischen Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington.

    US-Präsident Donald Trump hatte im August den Verteidigungsetat für 2019 unterzeichnet, der sich auf insgesamt 716 Milliarden Dollar beläuft – drei Prozent mehr als im Vorjahr. Demnach sollen 250 Millionen Dollar für Militärhilfe an die Ukraine bereitgestellt werden, unter anderem auch für tödliche Waffen.

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    Russland hatte mehrmals vor Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt und betont, dass dies nur zur Eskalation des Konfliktes im Donbass führen würde. Der Kreml-Sprecher, Dmitri Peskow, hatte darauf hingewiesen, Waffenlieferungen von außen würden nicht zur Beilegung des Konflikts im Donbass und zur Umsetzung der Minsker Abkommen beitragen.

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    Tags:
    Konflikt, Kampf, Militärtechnik, Waffen, Truppen, Militär, Armee, Krieg, Panzerabwehrlenkwaffen FGM-148 Javelin, Minsker Vereinbarungen, Minsker Abkommen, Donald Trump, Petro Poroschenko, Lugansk, Donezk, Donbass, Osten der Ukraine, USA, Ukraine