22:53 22 September 2020
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    Der Nato-Chef Jens Stoltenberg hat sich auf Twitter zum Referendum über die Namensänderung in Mazedonien geäußert.

    „Ich begrüße die ‚Ja‘-Abstimmung beim Referendum. Ich rufe alle politischen Leiter und Parteien dazu auf, konstruktiv und verantwortlich zu handeln, um die historische Möglichkeit zu nutzen“, schrieb der Politiker am Montag.

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    Demzufolge sind die „Türen der Nato offen, jedoch müssen alle nationalen Verfahren durchgeführt werden“.

    Am Sonntag hatten 91,46 Prozent der Bürger Mazedoniens, die am Referendum über die Namensänderung des Staates teilgenommen hatten, das entsprechende Abkommen mit Griechenland sowie die Aufnahme von EU- und Nato-Beitrittsgesprächen unterstützt. Die Wahlbeteiligung lag allerdings deutlich unter den laut den mazedonischen Gesetzen erforderlichen 50 Prozent: Ihre Stimmen gaben 36,91 Prozent der Wahlberechtigten ab.

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    Mazedonien und Griechenland hatten am 17. Juni eine Vereinbarung zur Beilegung des langjährigen Streits um den Namen Mazedonien geschlossen. Danach soll die frühere Teilrepublik Jugoslawiens künftig Nord-Mazedonien heißen.

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    EU-Beitritt, NATO-Beitritt, Stimmen, Abstimmung, Befürwortung, Befürworter, Nato-Länder, Name, Referendum, Jens Stoltenberg, Griechenland, Nord-Mazedonien, Mazedonien