00:10 18 Oktober 2018
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    Ukrainische Schiffe nahe der Krim

    Asowsches Meer: Waren ukrainische Panzerboote für russische Kriegsmarine unsichtbar?

    © Foto : von einem Augenzeugen zur Verfügung gestellt
    Politik
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    Der Kommandant des ukrainischen Panzerboots „Krementschug“ Alexander Regula hat gegenüber Medien über die angebliche Unsichtbarkeit seines Schiffes für die russische Kriegsmarine gesprochen.

    Unter seinem Kommando habe das Panzerboot die Durchfahrt der ukrainischen Schiffe „Donbass“ und „Korez“ in das Asowsche Meer begleitet und sei dabei für die russische Grenzwache wegen seiner „speziellen Abmessung, radarabsorbierenden Schiffsform und Färbung“ unsichtbar geblieben, so Regula. 

    Es sei der „Krementschug“ gelungen, die Seestraße von Kertsch „komplett unbemerkt“ zu erreichen, behauptete der Kommandant im ukrainischen Fernsehen.

    Konkrete Belege für die Unsichtbarkeit seines Schiffes für die russischen Radare lieferte er jedoch nicht.

    Zuvor hatte Kiew die Pläne angekündigt, seine Militärpräsenz in der Region zu erhöhen, und zwei Panzerboote vom Typ „Gjursa-M“ ins Asowsche Meer verlegt. Am 23. September hatten das Führungsschiff „Donbass“ sowie der Schlepper „Korez“ die Straße von Kertsch auf dem Weg zu der Hafenstadt Mariupol passiert.

    Mehr zum Thema: Kiew lüftet Details von Plan zur Gründung einer Marinebasis am Asowschen Meer>>>

    Zum heutigen Standpunkt stehen im Dienst der ukrainischen Marine vier Panzerboote vom Typ „Gjursa-M“. Sie waren alle auf der dem ukrainischen Präsidenten Pertro Poroschenko gehörenden Schiffswerft „Kuznya na Rybalskomu“ gebaut worden. Vor kurzem erklärte er seine Pläne, die Werft zu verkaufen. Trotz mehrerer Konstruktionsfehler und Probleme bei der Annahme der Schiffe, hatte das ukrainische Verteidigungsministerium noch zwei Panzerboote bestellt.

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    Tags:
    Probleme, Werft, Militärpräsenz, Belege, Panzerboot, Russische Marine, Mariupol, Asowsches Meer, Straße von Kertsch, Ukraine, Russland