05:04 19 Oktober 2018
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    Bau von Gaspipeline Turkish Stream (Archiv)

    Ungarn will bis 2021 Infrastruktur für Turkish Stream bauen – Außenministerium

    © Foto : Turkish Stream
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    Ungarn wird bis 2021 die nötige Infrastruktur für Annahme und Transit von sechs Milliarden Kubikmeter Gas im Rahmen von „Turkish Stream“ errichten. Dies verkündete der Außenminister des Landes, Peter Szijjarto, am Mittwoch in Moskau.

    „Es ist uns sehr wichtig, die Gaslieferungen zu diversifizieren, und einer der Wege ist Turkish Stream. Ein kleiner Teil der Infrastruktur wird in Ungarn gebaut sein. Ende 2021 wird es uns erlauben, sechs Milliarden Kubikmeter Gas anzunehmen. Das ist das Projekt Nummer eins“, erläuterte Szijjarto bei einer Gremiumssitzung im Rahmen der „Russischen Energiewoche“.

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    Die „Russische Energiewoche 2018“ findet in Moskau zwischen dem 3. und 6. Oktober statt.

    Die Pipeline Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchsatzkapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 km lang sein. Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien. Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang soll laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.

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    Tags:
    Gaslieferungen, Infrastruktur, Gaspipeline Turkish Stream, Russische Energiewoche 2018, Peter Szijjártó, Moskau, Ungarn