09:40 22 Oktober 2018
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    US-Ministerin greift Sputnik und RT an

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    Politik
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    Die US-Ministerin für Innere Sicherheit, Kirstjen Nielsen, hat die Amerikaner während einer Pressekonferenz zur Cyber-Sicherheit in Washington D.C. aufgerufen, auf das Lesen von Sputnik und RT zu verzichten. Das schreibt die Zeitung „The Washington Examiner“.

    „Ich rufe alle auf, wenn ihr etwas lest (…) und es bringt euch plötzlich zu RT und Sputnik, übt Vorsicht. Ich meine, das sind staatlich geförderte Nachrichtendienste. Sie sind nicht unabhängig“, zitiert das Blatt die Politikerin.

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    Das US-Justizministerium hatte im vergangenen November den Fernsehsender RT America und das Partnerunternehmen Reston Translator, das Sputnik-Programme in den USA sendet, als „Auslandsagenten“ registriert. Sputnik und RT wurde außerdem beweislos die Einmischung in die Präsidentenwahlen in den USA 2016 zur Last gelegt.

    Die Situation mit den russischen Massenmedien im Westen hat sich in den letzten Jahren immer weiter zugespitzt. Das Europäische Parlament beschloss im November vorigen Jahres eine Resolution, die zum Widerstand gegen russische Massenmedien aufruft. Als Hauptbedrohungen werden darin Sputnik und RT genannt.

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    Etliche Politiker im Westen, darunter US-Kongressmitglieder und der französische Präsident Emmanuel Macron, haben Sputnik und RT der Wahleinmischung in den USA und in Frankreich beschuldigt, jedoch keinerlei Beweise dafür vorgebracht. Offizielle Vertreter Russlands haben diese Äußerungen als haltlos zurückgewiesen.

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    Medienvielfalt, Medienhetze, Medienlandschaft, Medienmacht, Medienberichte, Meinungsmanipulation, Einmischung, Medienfreiheit, Medienwelt, Meinungsfreiheit, Propaganda, Medien, US-Präsidentschaftswahl 2016, RT, Sputnik, Kirstjen Nielsen, Russische Föderation, USA, Russland