01:34 20 Oktober 2018
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    Wladimir Putin und Sebastian Kurz in St. Petersburg, 3. Oktober 2018

    Putin und Kurz besprechen Syrien-Regelung

    © Sputnik / Alexei Nikolskij
    Politik
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass bei den Verhandlungen mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz die Regelung der Krise in Syrien besprochen wurde.

    „Die Frage der syrischen Regelung wurde ebenfalls erörtert. Wir sehen Aussichten für eine Intensivierung des politischen Prozesses“, sagte Putin auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche.

    Der russische Präsident betonte, die bestehenden Abkommen, die Resolution des UN-Sicherheitsrats und die Erfolge im Astana-Format würden dazu beitragen, positive Tendenzen vor Ort zu konsolidieren, „Bedingungen für die weitere Wiederherstellung des friedlichen Lebens, für die Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat zu schaffen“.

    Putin hob außerdem Österreichs Bereitschaft hervor, sich den humanitären Aktionen zur Unterstützung der syrischen Bevölkerung anzuschließen. Es sei aber notwendig, diese Tätigkeit mit Damaskus abzustimmen. Man sollte außerdem die Leistung humanitärer Hilfe in Syrien entpolitisieren. Europa sollte sich außerdem der Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien anschließen, so der russische Präsident.

    Kurz unterstrich seinerseits, die EU unterstützte bereits den Wiederaufbau Syriens, er müsse gestärkt werden. Der Wiederaufbau könne aber nur dann erfolgreich sein, wenn der Krieg in Syrien ein Ende nimmt.

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    Tags:
    Erörterung, Krise, Regelung, Sebastian Kurz, Wladimir Putin, Syrien, Österreich, Russland