11:12 07 August 2020
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    Nach der Lieferung russischer S-300-Luftabwehrsysteme an Syrien wird Israel die USA unter Druck setzen und neue Waffen anfordern. Das sagte der ägyptische Israel-Experte Mohammed Ali in einem Sputnik-Interview.

    „Das bestätigt denn auch die jüngste auf Facebook veröffentlichte Erklärung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, wonach Israel das Recht auf Selbstverteidigung hat… Israel ist sich darüber im Klaren, dass es nach der Lieferung von S-300 an Syrien nicht mehr in der Lage sein wird, Extremisten mit Luftangriffen auf syrische Militärobjekte zu unterstützen.“

    Dem Experten zufolge büßt Tel-Aviv jetzt ein Instrument zur Beeinflussung Syriens ein. Daher werde es alles in seinen Kräfte Stehende tun, um moderne Waffen zu erhalten.

    Am Dienstag hatte sich Netanjahu bei den USA für die „bedingungslose Unterstützung des Rechts des jüdischen Staates auf Selbstverteidigung und für ein Paket militärischer Hilfe bedankt. „Ich danke der US-Administration und dem Kongress für ihre Treue zu Israel und für ein Paket der US-Hilfe für die nächsten zehn Jahre“, sagte der Regierungschef.

    Mehr zum Thema: Trotz S-300-Lieferung: Israel verzichtet nicht auf Militäroperationen in Syrien

    Die USA und Israel hatten 2016 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Das Dokument beinhaltet die Kooperation beider Länder in Sicherheit, wofür Israel von 2019 bis 2028 von Washington 38 Milliarden US-Dollar erhält.

     

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    Tags:
    Forderung, Waffen, S-300, Mohammed Ali, Israel, USA