16:08 19 Oktober 2018
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    Turkish Stream: Meeresabschnitt des ersten Strangs fertig (Archiv)

    Lawrow nennt Bedingungen für EU-Teilnahme an Turkish Stream

    © Foto: TurkStream
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Bedingungen für die Teilnahme der EU und anderer Länder am Pipeline-Projekt Turkish Stream genannt.

    „Es gibt eine Möglichkeit, dass Turkish Stream nicht nur ein russisch-türkisches Projekt, sondern auch eines mit Teilnahme der EU und anderer interessierter Länder wird, falls es natürlich Garantien gibt, dass das, was mit South Stream passiert ist, nicht wieder vorkommt“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem ungarischen Amtskollegen Péter Szijjártó.

    Mehr zum Thema >>> Ungarn will bis 2021 Infrastruktur für Turkish Stream bauen – Außenministerium

    Russland hatte im Dezember 2014 wegen des Widerstandes der USA und der EU das Ende der Pipeline South Stream angekündigt, die durch Bulgarien, Serbien und Ungarn führen sollte. Alternativ soll eine Pipeline entstehen, die auf dem Grund des Schwarzen Meeres in Richtung Türkei verlegt wird: Turkish Stream.

    Die Pipeline Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchgangskapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 Kilometer lang sein. Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien. Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang soll laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.

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    Tags:
    Pipeline, Turkish Stream, Garantien, Teilnahme, Bedingungen, South Stream, Péter Szijjártó, Sergej Lawrow, EU, Ungarn, Russland