01:51 11 Juli 2020
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    Die russischen Luftlandetruppen haben erstmals in der jüngsten Geschichte moderne Technik außerhalb des Landes bei einer Übung unweit der weißrussischen Stadt Brest absetzt. Das teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums am Donnerstag mit.

    „Russische und weißrussische Luftlandesoldaten haben mehrere Stück Militärtechnik und Waffen auf ein Übungsgelände im Westen Weißrusslands während der zweiten Etappe der in diesem Jahr letzten gemeinsamen Übung abgesetzt. Von russischer Seite her waren es vier Schützenpanzer BTR-D, von der weißrussischen — Haubitzen vom Typ D-30 und Fla-Raketen-Komplexe Zu-23-2 gewesen“, so der Pressedienst.

    Wie es weiter heißt, sei das Absetzen bei schlechten Witterungsverhältnissen aus einer Höhe von 600 Metern bei einer Fluggeschwindigkeit von 350 bis 400 Kilometern pro Stunde erfolgt.

    Die russisch-weißrussische Luftlande-Übung findet vom 3. bis 5. Oktober auf drei Übungsgeländen bei Brest statt. Beim Manöver sind mehr als 1.500 Soldaten sowie über 200 Stück Militärtechnik eingesetzt.

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    Tags:
    Absetzen, Militärtechnik, Übungen, Fla-Raketen-Komplex Zu-23-2, Haubitze D-30, Schützenpanzer BTR-D, Luftlandetruppen, Verteidigungsministerium, Weißrussland, Russland