21:21 16 Oktober 2018
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    Versuchsstart des neuen ukrainischen Marschflugkörpers

    Können Raketen aus Kiew „Moskau erreichen“? Ukrainischer Militärexperte klärt auf

    © Foto: Pressedienst des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine/ Facebook/ Olexander Turtschynow
    Politik
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    Die Ukraine ist laut dem Militärexperten Walentin Badrak dazu fähig, eine Rakete mit einer Reichweite von etwa 1500 Kilometern zu entwickeln, die „Moskau erreichen kann“.

    Wie Badrak am Freitag gegenüber dem Online-Sender „Ukrlife.tv“ sagte, hat der Konflikt mit Russland einen „ernsthaften“ Ausbruch bei der Entwicklung ukrainischer Militärtechnologien ausgelöst.

    Dabei sind die Ingenieure dem ukrainischen Militärexperten zufolge fähig, sogar mehr Waffen zu produzieren, als die Streitkräfte in die Bewaffnung aufnehmen können.

    Laut dem Experten soll die neue Waffe die „Rhetorik der Verhandlungen“ ändern, weil die Ukraine, bewaffnet mit „100 oder 200 solchen Raketen“, die Möglichkeit bekommen wird, „ihre Bedingungen vorzuschreiben“ und „ihre Position im Bereich der euroatlantischen Integration zu verteidigen“.

    Zuvor hatte der ukrainische Generalleutnant Igor Romanenko gesagt, dass die Ukraine an der Vervollkommnung der Seezielflugkörper „Harpoon“ und des Raketensystems „Grom-2“  arbeiten müsse. Die Flugkörper müssten eine Reichweite von mehreren Tausend Kilometern besitzen, um den „europäischen Teil Russlands“ abdecken zu können.

    Der Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) der Region Sewastopol, Igor Belik, kommentierte zum Aufruf des Generals, dass dieser die Entwicklung des russischen Raketenabwehrsystems nicht in Betracht gezogen habe. 

    Im August hatte der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexander Turtschinow, einen erfolgreichen Test eines Marschflugkörpers verkündet. Dabei hatte er nicht präzisiert, um welchen Marschflugkörper es gehen soll.

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    Tags:
    Experte, Raketenkomplex Grom-2, Harpoon-Rakete, Staatsduma, Igor Romanenko, Igor Belik, Walentin Badrak, Alexander Turtschinow, Russland, Ukraine