00:43 18 Oktober 2018
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    Raketenabwehrkomplex S-400 (Archiv)

    Kreml-Sprecher: S-400-Deal zwischen Russland und Indien geschlossen

    © Sputnik / Alexej Danitschew
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    Russland und Indien haben einen Vertrag über die Lieferung von S-400-Raketensystemen an Neu Delhi verabschiedet, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.

    „Ja, am Rande des Besuchs“, antwortete Peskow auf die Frage bezüglich der Schließung eines entsprechenden Deals.

    Der Erwerbspreis beträgt 5,43 Milliarden US-Dollar. Indien bekommt dafür fünf russische S-400-Systeme.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag die Verhandlungen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi in Neu Delhi begonnen.

    Der Liefervertrag für diese fünf S-400-Systeme war beim Treffen zwischen dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und dem indischen Premierminister, Narendra Modi, im Oktober 2016 in Goa vereinbart worden. Laut Informationen aus offenen Quellen hatte der Wert des Deals ursprünglich rund 6,5 Milliarden US-Dollar betragen. Später machte Russland Zugeständnisse an Indien und senkte den Preis.

    Dabei äußerte Washington seine Besorgnis über Neu-Delhis Pläne zum Ankauf russischer S-400-Flugabwehrraketensysteme und schloss Sanktionen gegen Indien wegen des Erwerbs russischer Ausrüstung nicht aus.

    Das S-400-System Triumph (Nato-Code „SA-21 Growler“) ist in einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Luftfahrzeugtypen, von Drohnen bis zu Marschflugkörpern, wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben keine Chance. Jedes System kann gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometern Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Triumph ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in puncto Gewicht und Reichweite unterscheiden.

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    Tags:
    Lieferung, Deal, S-400, Dmitri Peskow, Indien, Russland