17:54 23 Oktober 2018
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    Dutzende Familien verließen Idlib über humanitären Korridor Abu al-Duhur

    Russisches Außenamt nennt Hauptziel von Deeskalationszone Idlib

    © Sputnik / Basel Shartouh
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    Moskau hofft laut Vize-Außenminister Michail Bogdanow darauf, dass alle zum syrischen Idlib vereinbarten Abkommen umgesetzt werden. Ihm zufolge ist deren Hauptziel die Vernichtung des Terroristenzentrums, dabei werden die Kämpfer, die ihre Waffen nicht gestreckt haben, eliminiert.

    „Die Kontakte werden nach wie vor unterstützt, und wir arbeiten weiterhin gemeinsam mit den türkischen Partnern gemäß den am 17. September geschlossenen Abkommen. Die Details müssen von unseren Militärs geklärt werden, die mit Ankara eng in Kontakt sind. Ich glaube, die Arbeit wird fortgesetzt. Wollen wir darauf hoffen, dass alles, was im Memorandum von Sotschi vereinbart wurde, auch umgesetzt wird“, sagte Bogdanow am Rande des Internationalen Forums „Dialog der Zivilisationen“ im Gespräch mit Sputnik.

    „Die Idlib-Abkommen sind provisorischer Natur“, betonte er und sagte zudem, dass ihr endgültiges Ziel „die Vernichtung des Terroristen-Herds in Syrien im Allgemeinen und in der Idlib-Region im Besonderen ist, aber auch die Sicherung von Einheit und Souveränität sowie der territorialen Integrität des Staates".

    „Natürlich müssen jene Terroristen, die ihre Waffen nicht gestreckt haben und ihre Angriffe fortsetzen, entweder verhaftet oder vernichtet werden, was die russische Seite ebenso wie einige unsere Partner, einschließlich der legitimen Führung Syriens, ganz deutlich erklärt haben“, fügte Bogdanow hinzu. So kommentierte er auf Bitte der Journalisten die Erklärung des syrischen Außenministers Walid Muallem, dass die Kämpfer in Idlib, die bis Mitte Dezember ihre Waffen nicht niederlegen, eliminiert werden müssten.

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    Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.

    Der Iran sowie auch Russland und die Türkei sind Garanten bei der friedlichen Beilegung des syrischen Konflikts, der seit 2011 andauert.

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    Tags:
    Terroristen, Abkommen, Walid Muallem, Michail Bogdanow, Türkei, Syrien, Idlib