11:32 19 September 2020
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    Die Lage um die syrische Provinz Idlib scheint sich leicht zu beruhigen. Einheiten der bewaffneten syrischen Opposition mit der Koalition „Nationale Befreiungsfront“ (NLF) an der Spitze haben mit dem Abzug von Schwertechnik aus der sogenannten Deeskalationszone Idlib begonnen. Das berichtete die Agentur AFP am Sonntag.

    Wie Koalitionssprecher Nadji Mustafa sagte, verbleiben in der Zone nur Blockposten mit anderen Waffen.

    Indes bestätigte eine Quelle aus Oppositionsgruppierungen gegenüber der Agentur den Abzug von Kriegstechnik. Es geht ihr zufolge um Granatwerfer und Startrampen.

    Nach Angaben der Agentur Reuters sollen schwere Waffen in einer Entfernung von 20 Kilometern von der Berührungslinie abgezogen werden.  

    Wie es weiter heißt, halten sich Vertreter der Oppositionskräfte in der entmilitarisierten Zone auf, um dem türkischen Militär beim Patrouillieren des Territoriums zu helfen.

    Die Koalition namens Jabhat al-Wataniya lil-Tahrir (Nationale Befreiungsfront) besteht aus verschiedenen Oppositionsgruppen.

    Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.

    Idlib ist die letzte syrische Provinz, die von Kämpfern der Terrorgruppe „Dschabhat an-Nusra“* und einer Reihe illegaler Gruppierungen kontrolliert wird. Die syrischen Regierungstruppen sind zu einer Militäroperation gegen die Terroristen bereit, falls die politische Regelung erfolglos bleiben sollte.

    * Eine in Russland verbotene Terrororganisation 

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    Tags:
    Abzug, Schwertechnik, Nationale Befreiungsfront (NLF), Dschabhat an-Nusra, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin, Türkei, Russland, Syrien