13:01 15 Oktober 2018
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    Lage in Idlib

    Assad: Diese Schlacht lässt den Plan des Westens endgültig scheitern

    © AFP 2018 / OMAR HAJ KADOUR
    Politik
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    Syriens Präsident Baschar Assad führt die „Hysterie“ des Westens wegen des Abkommens zu Idlib als Reaktion auf die geplante Einrichtung einer Entmilitarisierungszone in dieser Region zurück, wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldet.

    „Die Hysterie westlicher Länder, die in der letzten Zeit im Zusammenhang mit der Schlacht um Idlib zu beobachten war, ist auf deren schicksalhaften Charakter zurückzuführen. Denn der Sieg der Syrer in dieser Schlacht wird die Pläne des Westens hinsichtlich der Arabischen Republik Syrien zum Scheitern bringen“, zitiert die Agentur Assads Rede in einer Sitzung der regierenden Baath-Partei.

    In seiner Stellungnahme zum Abkommen über Idlib sagte Assad, dass die Position der syrischen Behörden klar sei. „Diese Provinz wird ebenso wie die anderen Provinzen, die sich noch in der Gewalt von Terroristen befinden, wieder unter Kontrolle des Staates gebracht werden“, sagte Assad. Er nannte das Abkommen eine vorübergehende Maßnahme, durch die es gelungen sei, ein Blutvergießen zu vermeiden.

    Laut Assad müsse die Partei sich darauf konzentrieren, die Kriegsfolgen zu beseitigen. Es sei wichtig, die von Terrorismus betroffenen Regionen des Landes wieder aufzubauen, betonte er.

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    Tags:
    Abkommen, Hysterie, Baath-Partei, Agentur SANA, Baschar al-Assad, Westen, Syrien