01:56 20 Oktober 2018
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    Russische Militärs auf dem Flugplatz Hmeimim (Archivbild)

    „Israel zu ernsthaften Schritten in Syrien unfähig“ – Irans Parlamentschef über S-300

    © Sputnik / Dmitrij Winogradow
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    Der iranische Parlamentschef Ali Laridschani bezweifelt einen möglichen Schlag Israels gegen die russischen Luftabwehranlagen S-300 in Syrien. Zuvor hatte der israelische Minister für regionale Kooperation, Zachi Ha-Negbi, geäußert, dass die S-300-Lieferungen die Effizienz der israelischen F-15-Jagdflugzeuge in Syrien kaum beeinflussen würden.

    „Ich glaube nicht, dass die Israelis zu irgendeinem ernsthaften Schritt fähig sind“, kommentierte Laridschani die jüngste Erklärung Israels in einem Interview mit dem TV-Sender RT. 

    „Russland hat das Recht auf die Stationierung von S-300-Luftabwehranlagen in Syrien und auf den Schutz seiner Interessen, insbesondere nach dem Angriff Israels auf ein russisches Flugzeug“, so der iranische Parlamentschef. 

    Als Reaktion auf den Absturz des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20, für den Moskau Israel verantwortlich macht, beschloss Russland verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, um seine Militärs in Syrien zu schützen. 2013 hatte Moskau laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf Israels Bitte die S-300-Lieferungen eingefroren, doch nun habe sich die Lage geändert. Moskau hat die S-300-Anlagen nach Syrien samt weiterer Technik geliefert. Im Laufe von drei Monaten sollen syrische Militärs alle notwendigen Kompetenzen bekommen, um die Technik selber zu nutzen. 

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    Tags:
    Lieferungen, Konflikt, Absturz, S-300, Ali Laridschani, Israel, Syrien, Russland