21:28 14 Dezember 2018
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    Krim-Brücke: Kiews Sanktionsdrohungen „absurd und bar jeder Logik“

    © Sputnik / Alexej Malhawko
    Politik
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    Die Aufrufe der Kiewer Behörden, neue Sanktionen gegen Russland wegen der Krim-Brücke zu verhängen, verbindet der Staatsduma-Abgeordnete von der Krim, Michail Scheremet, mit deren Menschenhass.

    Der Vizechef der Administration des ukrainischen Präsidenten, Konstantin Jelissejew, hatte zuvor an Europa und die Nato appelliert, restriktive Maßnahmen nicht nur gegen jene Unternehmen zu treffen, die am Bau der Krim-Brücke beteiligt waren, sondern auch gegen jene, die sie „genutzt haben“.

    „Alle diese Aufrufe sind absurd und bar jeder Logik. Offensichtlich sind die Kiewer Behörden mit einer gefährlichen und ansteckenden Krankheit infiziert – dem Menschenhass. Es macht ihnen Spaß, den Menschen auf der Krim zu schaden“, stellte Scheremet im Gespräch mit Sputnik fest.

    „Für die Europäische Union und die Nato wäre es an der Zeit, Sanktionen gegen ihre Protegés zu verhängen, die sie in der Ukraine an die Macht gebracht haben. Der Westen sollte sich vor der Kiewer Macht in Acht nehmen, die heute sehr toxisch ist“, fügte dem der Abgeordnete hinzu.

    Die Brücke über die Straße von Kertsch verbindet die Krim mit der Region Krasnodar und ist mit 19 Kilometern die längste in Russland. Für den Autoverkehr sollte sie ursprünglich im Dezember 20128 freigegeben werden. Doch die Arbeiten wurden früher abgeschlossen, so dass die Brücke am 15. Mai vom russischen Präsidenten Wladimir Putin feierlich eröffnet und am 16. Mai für den Autoverkehr freigegeben werden konnte. Der Eisenbahnteil der Krim-Brücke wird gegenwärtig  erbaut, die ersten Züge sollen die Brücke im Dezember 2019 passieren.

    Die Krim hatte sich nach dem nationalistisch geprägten Umsturz in Kiew vom Februar 2014 nach einem im März durchgeführten Referendum von der Ukraine losgelöst und war am 18. März 2014 auf Wunsch ihrer Bevölkerung in den Staatsverband Russlands aufgenommen worden. Die Ukraine betrachtet die Halbinsel weiterhin als ihr Territorium, das „zeitweise okkupiert“ ist. Wie die russische Führung wiederholt betonte, habe die Bevölkerung der Krim auf demokratischem Wege und im vollen Einklang mit dem Völkerrecht für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Russlands Präsident Wladimir Putin zufolge ist das Problem der Krim ein für alle Mal gelöst.

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    Drohungen, Abgeordneter, Sanktionen, Autoverkehr, Krim-Brücke, Wladimir Putin, Kiew, Kertsch, Schwarzes Meer, Asowsches Meer, Krim, Ukraine, Russland