09:50 20 Januar 2020
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    Nach dem Vorwurf eines niederländischen Generals, Russland würde die Nato während ihrer Militärübungen in der Arktis „provozieren“, muss ein russischer Admiral den Nato-Vertreter über das internationale Seeverkehrsrecht aufklären. Laut dem früheren Chef der russischen Ostsee-Flotte hat die Nato keinerlei Grund für Aufregung.

    Der niederländische General Jeff Mac Mootry hatte Russland beschuldigt, während eines Nato-Manövers in der Arktis mit Fahrten seiner Kriegsschiffe und Flügen seiner Militärflugzeuge „provoziert“ zu haben.

    Für Admiral Wladimir Walujew, von 2001 bis 2006 Befehlshaber der russischen Ostsee-Flotte, ist diese Anschuldigung unbegründet.

    „Unsere Manöver von Flugzeugen und Schiffen sind durch die internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See geregelt“, sagte Walujew in einem Sputnik-Gespräch. „Diese Regeln nämlich verbieten Russland nicht, in offenem Luftraum und auf offener See zu manövrieren.“

    Wenn ein Schiff zum Beispiel den Kurs eines anderen Schiffes kreuze und dabei näher an den Kurshalter gerate, als die Regeln besagen, „dann muss dieser Fall dokumentiert und eine Ermittlung mit anschließender Ergreifung entsprechender Maßnahmen eingeleitet werden“, erläuterte der Admiral. Und weiter:

    „Ist das nicht der Fall, dann sind die Anschuldigungen nichts weiter als leeres Gequatsche.“

    Laut Walujew hält sich Russland strikt an diese internationalen Regeln.

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    Tags:
    NATO, Norwegen, Arktis, Russland