14:04 15 November 2018
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    Donald Trump (l.) und Wladimir Putin beim Helsinki-Gipfel

    Kremlsprecher zu Giftangriffen: Es gab keine Anschuldigungen Trumps gegen Putin

    © Sputnik / Alexey Nikolskij
    Politik
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    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hat die Medienspekulationen nach Trumps Interview kommentiert. Im Kreml dementiert man jegliche Anschuldigungen Trumps gegen Putin.

    „US-Präsident Donald Trump hat keine direkten Anschuldigungen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert“, kommentierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, Trumps Interview für den TV-Sender CBS, in dem er unter anderem nach der Verstrickung Putins in Attentate und Mordanschläge gefragt wurde. Es hätte keine durch Beweise gesicherten Vorwürfe gegen den russischen Staatschef gegeben, es könne diese ohne ausreichende Beweise auch gar nicht geben, sagte Peskow weiter.

    Auf die Frage des CBS-Journalisten Lesley Stahl, ob er sich zur vermeintlichen Verwicklung Putins in Mordanschläge etwa durch Vergiftungen wie im Fall Skripal äußern könnte, antwortete Trump vor Kurzem: „Wahrscheinlich ist er es, ja. Wahrscheinlich“, und fügte hinzu: „Natürlich sollten sie das nicht tun.“. Kurz darauf berichteten die Medien, Trump würde solch eine Wahrscheinlichkeit für möglich halten. Peskow warnte vor Medieneinschätzungen solcher Art, wobei er die sprachlichen Merkmale in Betracht zieht und glaubt, dass es keine andere Antwort des US-Präsidenten hätte geben können.

    „Hauptsache ist – ihr wisst schon –, dass wir immer gesagt haben, dass Russland mit diesen Vorwürfen nichts zu tun hat beziehungsweise auch nichts zu tun haben will“, fügte er hinzu.

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    Tags:
    Vorwürfe, Giftanschlag, CBS, Dmitri Peskow, Sergej Skripal, Donald Trump, Wladimir Putin, Salisbury, Russland, USA