22:37 19 November 2018
SNA Radio
    Russische Militärs in der Arktis

    „Moskau wird Nato-Dominanz in Arktis nie zulassen“ – russischer Politiker

    © Sputnik / Mikhail Fomitschew
    Politik
    Zum Kurzlink
    1210510

    Ein niederländischer General hat Russland am Montag vorgeworfen, es würde die Nato während ihrer Manöver in der Arktis provozieren. Laut dem russischen Politiker Franz Klintzewitsch ist jedoch die scharfe Aufmerksamkeit Moskaus auf die Militärübungen der Allianz absolut berechtigt, weil es die Nato-Dominanz in dieser Region nie zulassen wolle.

    Die Aussage des Chefs für Einsätze der niederländischen Marineinfanterie (Korps Mariniers), Jeff  Mac Mootry, habe mit der Gewährleistung der Sicherheit in der Arktis nichts zu tun, unterstrich das Mitglied des Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit im Föderationsrat, Franz Klinzewitsch:

    „Dies ist ein weiterer Versuch, Russland zu dämonisieren. Ich kann es nur bedauern, dass selbst die westlichen Offiziere damit begonnen haben, sich mit kleiner Politikasterei zu beschäftigen.“

    Als Arktis-Anrainerstaat habe Russland seine eigenen strategischen Interessen in dieser Region, die es streng im Rahmen des Völkerrechts schützen werde.

    „In diesem Zusammenhang ist unsere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Militärübungen der Allianz in der Arktis verständlich. Niemand möge daran zweifeln: Russland wird die Nato-Dominanz in dieser Region nie zulassen“, betonte Klinzewitsch.

    Am Montag hatte Jeff Mac Mootry zuvor geäußert, russische Kriegsschiffe und Militärflugzeuge würden versuchen, die britischen und holländischen Militärs während der Nato-Manöver in der Arktis zu provozieren. Dabei betonte er, dass sich die russische Flotte dem Übungsort angeblich näher als je zuvor angenähert haben soll. Auch die russischen Flugzeuge fliegen ihm zufolge sehr nah an den Nato-Schiffen vorbei, um ihre Präsenz sichtbar zu machen. Solche Handlungen können dem General zufolge als „provokativ“ bezeichnet werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren