21:57 18 November 2018
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    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Archiv)

    „Wenn die Sanktionen beendet seien“ – Ausblick auf Russlandtag

    © AFP 2018 / John MACDOUGALL
    Politik
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    Am Mittwoch findet in Rostock der dritte Russland-Tag in Mecklenburg-Vorpommern statt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die Veranstaltung gegen Kritiker verteidigt. Der Rostocker IHK-Chef blickt in die Zukunft.

    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat den Russland-Tag erneut gegen Kritik verteidigt. Es gehe in Zeiten von Sanktionen um einen Dialog, sagte die Regierungschefin bei der Präsentation des Programms am Montag nach NDR-Angaben. Für den dritten Russland-Tag werden in Rostock rund 850 Gäste erwartet – darunter 250 Teilnehmer aus Russland.

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    Das Treffen zählt laut Schwesig inzwischen zu den größten in Ostdeutschland. Die SPD-Politikerin betonte, die Resonanz steige weiter. So sollen bei dem Wirtschaftstreffen zehn Kooperationsverträge zwischen Institutionen und Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern und Russland abgeschlossen werden. Meist gehe es dabei dem NDR zufolge um Absichtserklärungen.

    Bessere Chancen durch Dialog

    Der Rostocker Chef der Industrie- und Handelskammer, Claus Ruhe Madsen, forderte, den Dialog mit Russland auf wirtschaftlicher Ebene fortzusetzen. Wenn die Sanktionen beendet seien, habe man als derjenige, der die Hand gereicht habe, bessere Chancen als andere, die den Rücken gekehrt hätten, so Madsen. Deshalb sei es wichtig, dass der erste Russland-Tag 2014 keine einmalige Veranstaltung geblieben sei. Für den Russland-Tag sind 300.000 Euro aus dem Landeshaushalt vorgesehen.

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    Tags:
    Dialog, Handel, Sanktionen, SPD, Manuela Schwesig, Rostock, Deutschland, Russland