13:48 15 November 2018
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    Serbiens Verteidigungsminister Aleksandar Vulin (Archiv)

    Serbiens Verteidigungsminister vergleicht US-Botschafter mit „hohlem Kürbis“

    © AP Photo / Darko Vojinovic
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    Serbiens Verteidigungsminister Aleksandar Vulin hat den US-Botschafter in Belgrad, Kyle Scott, in die Schranken gewiesen, nachdem dieser erklärt hatte, das Kosovo sei kein „sogenannter Staat“. „Aber Serbien ist keine Kolonie“, konterte Vulin.

    Zuvor hatte Scott bei einem Treffen im serbischen Kabinett gesagt, es gehe nicht um die „sogenannte Regierung des Kosovo, das wir als einen souveränen und unabhängigen Staat anerkennen“. Vulin erklärte dazu, der „dreiste Botschafter Scott scheint vergessen zu haben, dass Serbien keine Kolonie ist… Dass das ‚sogenannte Kosovo‘ kein Staat ist, zeugt dessen ausbleibende UN-Mitgliedschaft.“

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    „Oder spricht und denkt Botschafter Scott im Namen der UNO? Über solche Unverfrorenheit pflegt unser Volk zu sagen: ‚Je hohler der Kürbis, desto dümmer ist er‘“, betonte der Verteidigungsminister.

    Das serbische Fernsehen zitierte auch Präsident Aleksandar Vucic, der an dem Treffen nicht teilgenommen hatte: „Der Botschafter dürfte etwas mehr Achtung gegenüber dem Aufenthaltsland zeigen… Für Belgrad war und bleibt die Regierung des Kosovo ‚sogenannt‘“, betonte der Präsident.

    Albanische Strukturen im Kosovo hatten im Februar 2008 die Unabhängigkeit dieser serbischen Provinz von Belgrad einseitig proklamiert. Serbien, Russland, China, Israel, der Iran, Spanien, Griechenland und einige andere Staaten erkennen das Kosovo nicht als einen selbstständigen Staat an.

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    Aussage, Botschafter, Kolonie, Aleksandar Vulin, Serbien, USA