13:39 15 November 2018
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    Nato-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer (Archivbild)

    Lawrow warnt: Russland lässt Nato-Schiffe nicht ins Asowsche Meer einlaufen

    © AFP 2018 / Daniel Mihailescu
    Politik
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Pläne der Ukraine, ein gemeinsames Manöver mit der Nato im Asowschem Meer durchzuführen, als unrealistisch und provokatorisch bezeichnet. Er verwies darauf, dass dafür eine Genehmigung Russlands erforderlich sei.

    „Jetzt will die Ukraine Nato-Manöver im Asowschen Meer einberufen“, so Lawrow in einem Interview mit RT France, „Paris Match“ und „Le Figaro“ in Paris.

    Ukrainische Schiffe vor der Krim auf dem Weg zur künftigen Marinebasis in Mariupol am Asowschen Meer
    © Foto : Pressedienst der Grenzverwaltung des FSB

    „Aber dort kann man nicht mehr hin, da unser Vertrag mit der Ukraine bereits für das Überqueren des Asowschen Meeres mit Militärschiffen eine Zusage beider Seiten verlangt“, so der Minister. Trotz dieser Tatsache strebe Kiew dieses Manöver an und werde dabei „begünstigt“. 

    Lawrow bezeichnete die Nato-Aktivitäten an den russischen Grenzen als „provokatorisch“. Konkret gehe es um die Anhäufung von Bewaffnung und Aufstockung des Nato-Kontingents an den russischen Grenzen sowie um Übungen der Allianz in der Ukraine, Georgien und im Schwarzen Meer. 

    Dies passiere vor dem Hintergrund der neuen US-Atomdoktrin, laut der kleinere Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft entwickelt werden. Laut Lawrow will Washington solche Waffen als Kriegsmittel parat haben.

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