11:12 01 Oktober 2020
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    Der Gouverneur des Gebiets Leningrad Alexander Drosdenko hat in Rostock eine Plenarsitzung des russisch-deutschen Geschäftsforums eröffnet.

    „Wir rechnen damit, dass wir die sehr positive Dynamik unserer Wirtschaftsbeziehungen beibehalten werden. Vor allem verbinden uns erfolgreiche Erfahrungen bei gemeinsamen Projekten unter anderem auf den Gebieten Transit, Logistik und Energiewirtschaft. Heute werden wir über den Abschluss der ersten Phase, den Beginn des Baus der Pipeline ‚Nord Stream 2‘, sprechen. Darüber hinaus werden wir die Schaffung neuer Möglichkeiten für die Entwicklung des Hafens Rostock behandeln“, gab der Gouverneur zu verstehen. „Da im Gebiet Leningrad neue Hafenkapazitäten in Primorsk entstehen werden, planen wir die Einrichtung eines ‚Kohlestroms‘, der die Kohlelieferungen über den Hafen Rostock nach Deutschland und Europa verbinden wird. Außerdem werden die Verhandlungen über die Schaffung von neuen Möglichkeiten zur Containergüter-Lieferung aus Asien via Nordostpassage fortgeführt. Sie sollen über den Hafen Rostock in andere Hafenterminals Europas gebracht werden können. Ich bin sicher, dass diesen großen transnationalen Projekten die Zukunft gehört.“

    >>Andere Sputnik-Artikel: Gouverneur Drosdenko: Deutsche Wirtschaft investiert in Gebiet Leningrad

    Drosdenko zufolge sollen auch gemeinsame Projekte auf Gebieten wie Digitaltechnologien, Landwirtschaft und Umweltschutz erörtert werden.

    Dem Forum „Unternehmertag: Russland in Mecklenburg-Vorpommern“ wohnt eine große Delegation des Gebiets Leningrad bei.

    Auf dem Programm stehen neben der Plenarsitzung diverse Rundtischgespräche, Panel-Diskussionen und Seminare. Daran beteiligen sich 850 Delegierte aus Russland und Deutschland.

    Im Jahr 2017 wurde das 15-jährige Jubiläum der Freundschaftskontakte zwischen dem Gebiet Leningrad und Mecklenburg-Vorpommern begangen. Diese waren im Januar 2002 mit der Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung über regionale Kooperation in Greifswald angeknüpft worden. Die bilaterale Partnerschaft stützt sich auf verschiedene Wirtschaftsprojekte im Ostseeraum. Gemeinsame Geschäftsforen spielen eine wichtige Rolle für den Kontaktausbau. Regelmäßige Besuche offizieller Delegationen, Schul- und Jugendaustausche, Ausstellungen zu den Themen Kultur und Geschichte Russlands und der Bundesrepublik finden statt. Auch gemeinsame Projekte im Sportbereich setzen die Seiten um.

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    Tags:
    digitale Technologien, Entwicklung, Umweltschutz, Investitionen, Landwirtschaft, Deutschland, Russland