10:08 05 April 2020
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat gegenüber dem TV-Sender „Perwij Kanal“ erläutert, ob es in den Beziehungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump „Chemie“ gibt.

    „Ich weiß nicht, wie weit es Chemie zwischen den Staatschefs geben kann; das ist schwer zu messen. Aber keine Chemie wird den Präsidenten zwingen, von seinen nationalen Staatsinteressen zurückzuweichen“, sagte Peskow.

    „Chemie auf den ersten Blick, Liebe auf den ersten Blick – das ist ein anderes Kapitel. Putin und Trump haben bislang einander nicht fühlen können“, erläuterte der Kreml-Sprecher.

    „Der Kern der Diskussionen und die Fragestellung in jenen seltenen Kommunikationsmomenten zwischen den Staatschefs Russlands und der USA haben nicht immer die realen Handlungen widergespiegelt. Das enttäuscht natürlich.“

    Darüber hinaus führte Peskow die Freundschaft zwischen Putin und Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder an:

    „Als Schröder Kanzler war, haben sie ziemlich hart und kompromisslos über aktuelle Fragen gestritten.“

    Freundschaftliche Beziehungen können laut dem Kreml-Sprecher den Charakter von Verhandlungen nicht beeinflussen; diese könnten auch ziemlich angespannt sein.

    Die ersten großangelegten Gespräche der Staatschefs von Russland und den USA hatten am 16. Juli in Helsinki stattgefunden. Im Anschluss an das Gipfeltreffen gaben Trump und Putin bekannt, an der Verbesserung der Beziehungen der beiden Länder interessiert zu sein.

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    Tags:
    Freundschaft, Beziehungen, Gerhard Schröder, Donald Trump, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Deutschland, USA, Russland