23:13 17 November 2018
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    Ein Bauarbeiter vor den Metallröhren für die Gaspipeline Nord Stream 2 (Archivbild)

    Duma-Politiker weist US-Kritik an Nord Stream 2 zurück

    © Foto: Gazprom
    Politik
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    Die kritischen Äußerungen des für Europa zuständigen Beraters im US-Außenministerium Wess Mitchell zum Pipeline-Projekt Nord Stream 2 zielen laut dem russischen Duma-Abgeordneten Sergej Schelesnjak darauf ab, die strategische Partnerschaft Europas mit Russland im Energiesektor zu unterminieren.

    „Die Erklärung von Wess Mitchell, dem Berater im US-Außenministerium für europäische und eurasische Angelegenheiten, in der die EU-Länder für ihre Unterstützung von Nord Stream 2 verurteilt werden, setzt die amerikanische Kampagne zur Untergrabung der strategischen Zusammenarbeit Europas mit Russland im Energiebereich fort“, so Schelesnjak.

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    Die USA setzten weiterhin darauf, das Nord-Stream-2-Projekt zu politisieren und Angst vor der Gasabhängigkeit von Russland unter den europäischen Ländern zu schüren, so der Parlamentsabgeordnete.

    „Das Ziel dieser Politik liegt auf der Hand — die natürliche Stärkung der Position russischer Energieversorger in Europa keinesfalls zuzulassen und den Europäern teures verflüssigtes Gas der USA aufzuzwingen. Die Experten haben keinen Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit von Nord Stream 2. Und die Behörden in  den meisten EU-Ländern (…) stimmen ihnen zu”, sagte Schelesnjak.

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    Mitchell hatte zuvor betont, es sei inakzeptabel, dass die EU  Nord Stream 2 unterstütze. Als Folge dessen würde die Energieabhängigkeit von Russland weiter zunehmen.

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    Tags:
    Kritik, Nord Stream 2, Staatsduma, Sergej Schelesnjak, Wess Mitchell, USA, Russland