02:34 19 November 2018
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    Der Russische Premier Dmitri Medwedew und sein  belgischer Amtskollege Charles Michel bei einer Presse-Konferenz

    „Keine Frage von Leben und Tod für uns“ – Medwedew beziffert Sanktionsschaden für EU

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    Politik
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    Der russische Premier Dmitiri Medwedew hat den Gesamtwert der Schäden genannt, die die EU sich durch die anti-Russland-Sanktionen zugefügt hat.

    Die Sanktionen würden nicht nur Russlands Entwicklung verlangsamen, sondern auch die der EU, betonte Medwedew bei einer Presse-Konferenz nach seinem Treffen mit dem belgischen Amtskollegen Charles Michel. Das Treffen fand am Rande des internationalen Forums Asia-Europe-Meeting am Freitag statt. „Der gesamte zusammengerechnete Umfang der Verluste der EU beträgt etwa 100 Milliarden Euro", sagte er.

    Dabei seien die gegen Russland verhängten Sanktionen keine lebenswichtige Frage für das Land, hob Medwedew hervor.

    „Erstens sind alle diese Sanktionen keine Frage von Leben und Tod für uns. Zweitens waren es nicht wir, die alle diese Sanktionen eingeführt haben, und es liegt also nicht an uns, sie außer Kraft zu setzen. Wenn die europäischen Partner sie beenden wollen, lasst sie sie beenden. Wenn sie das nicht wollen, werden wir auch weiter mit Sanktionen leben", äußerte der russische Regierungschef.

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    Tags:
    Schaden, Sanktionen, Charles Michel, Dmitri Medwedew, Belgien, EU, Russland