23:45 19 November 2018
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    Unverschämte Lüge“: USA fabrizieren Vorwand für weitere antirussische Sanktionen

    "Unverschämte Lüge“: USA fabrizieren Vorwand für weitere antirussische Sanktionen

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    Politik
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    Washington erfindet laut dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow einen Vorwand, um erneut Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

    Wie er am Samstag in Bezug auf die neuen US-Vorwürfe gegen Russland wegen angeblicher Wahleinmischung sagte, würden die US-Behörden fortfahren, die eigene Öffentlichkeit und die Weltöffentlichkeit mit „russischen Hackern und Bloggern“ einzuschüchtern.

    Deshalb hätten die USA eine weitere russische Bürgerin beschuldigt, die Stimmungen der US-Wähler im Vorfeld der Kongresswahlen zu beeinflussen.

    „Die USA überschätzen offensichtlich ihre eigene Möglichkeiten. Mit ihrer Feindseligkeit gegenüber Russland und mit ihrem verachtungsvollen Verhalten der ganzen Welt gegenüber stießen sie nur auf einen härteren Gegendruck“, so Rjabkow.   

    Laut dem Diplomaten verbreiten die USA mehr als zwei Jahre lang – seit der Präsidentschaftswahl im Herbst 2016 — eine unverschämte Lüge in Bezug auf die „mythische Hand Moskaus“.

    Dieselbe Karte spiele Washington im Vorfeld der Kongresswahlen aus, fügte Rjabkow hinzu.

    „Wir haben bereits mehrmals betont, dass es sich um eine beschämende Verleumdungskampagne handelt. Sie ist durch das Streben der US-Politiker bedingt, in innerparteilichen Streitereien einen Vorsprung zu gewinnen und gleichzeitig Druck auf Russland auszuüben. Zu diesem Zweck werden unlautere Mittel, darunter auch offen im Auftrag gegebene Strafverfahren mit absurden Vorwürfen und einer lächerlichen Beweisgrundlage genutzt“, sagte Rjabkow.

    Am Freitag hatte das US-Justizministerium einen Strafantrag gegen Jelena Chusjainowa, eine 44-jährige Mitarbeiterin der Firma „Project Lakhta” aus St. Petersburg, gestellt.

    Sie wird der Verschwörung zur Einmischung in das „politische System“ der USA mittels „Verbreitung von Desinformationen“ und „Entfachen von Streitigkeiten“ beschuldigt.

    Das ist die erste formelle Anschuldigung wegen mutmaßlicher Wahleinmischung, die sich auf die für den 6. November anberaumten Wahlen in den USA bezieht.

    Russland hatte mehrfach die Vorwürfe zurückgewiesen, dass das Land versucht haben soll, die Wahlen in verschiedenen Ländern zu beeinflussen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hatte sie als „völlig haltlos“ bezeichnet.

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    Tags:
    Vorwand, Wahleinmischung, Vorwürfe, Elena Chusjaynowa, Sergej Rjabkow, Dmitri Peskow, USA, Russland