08:17 16 November 2018
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    Die Russische Staatliche Bibliothek in Moskau

    Wozu russisches Militär 2000 Bücher nach Syrien schickt

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    Politik
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    Russische Verlagshäuser haben mit Unterstützung des Militärs rund 2000 Bücher an den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien geschickt.

    „Jeder hat seine eigene Waffe. Die Soldaten haben echte Waffen. Unsere Waffe ist das gedruckte Wort. Wir haben 2000 Bücher unter 800 Titeln mitgebracht“, sagte der Vize-Präsident des Russischen Bücherverbandes, Leonid Palko, gegenüber Journalisten.

    Die Aktion „Bücher-Luftlandung“, die erste dieser Art, war anhand einer von den Angehörigen des Luftwaffenstützpunktes erstellten Liste vorbereitet worden.

    Laut dem stellvertretenden Befehlshaber der Gruppe der russischen Streitkräfte in Syrien, Juri Orechowski, handelt es sich vor allem um historische Literatur, die mit der Geschichte des Heimatlandes und dessen Armee und Flotte verbunden sei. Weitere Bücher seien Russland, wieder andere der Natur gewidmet. „Wie ich glaube, kann jeder dort etwas Interessantes und Geistbildendes finden“, so Orechowski.

    Dank der Buch-Aktion werden die Bücherbestände der Bibliothek des Stützpunktes, deren Räume erweitert wurden, nun verdoppelt.

     

    „Man fordert klassische Werke an, jene von Turgenjew, Dostojewski und Pikul wie auch Jessenins Gedichte. Es kommen auch viele, die in Russland kaum ein Buch berührt hatten“, sagt die Bibliothekarin Julia Abdurachmanowa.

    Die Teilnehmer der Aktion — Literaturschaffende und Mitarbeiter von Verlagshäusern — trafen sich mit den Angehörigen des Luftwaffenstützpunktes und machten sie mit den neusten Tendenzen in der Bücherwelt bekannt.

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    Aktion, Luftwaffenstützpunkt, Bücher, Syrien, Russland