09:56 19 November 2018
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    Gasverteuerung macht Ukrainer zu Sklaven des IWF – Abgeordneter

    CC BY-SA 2.0 / Armin Gruber / gas cooker
    Politik
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    Der Leiter der ukrainischen Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, hat zur Absicht der ukrainischen Behörden, die Gaspreise um 23,5 Prozent zu erhöhen, Stellung genommen. Das wird auf der Webseite der Partei mitgeteilt.

    „Mit der Entscheidung, die Gaspreise zu steigern, hat die Staatsführung die Ukrainer faktisch erneut in den Zustand der IWF-Sklaverei versetzt. Unserer Meinung nach ist das eine völlig verantwortungslose Entscheidung“, so Ljaschko.

    Statt „die Förderung von landeseigenem Erdgas zu steigern und die Löhne und Renten anzuheben, plündern die Machtbehörden nur die Menschen aus“ und „machen die Ukrainer von diesen internationalen Anleihen abhängig“.

    Zuvor hatte der ukrainische Premier Wladimir Groisman in einer Sitzung des Ministerkabinetts erklärt, die Gaspreise in der Ukraine würden Anfang November um 23,5 Prozent erhöht werden.

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    Tags:
    Gaspreise, Abgeordneter, Anleihen, Sklaverei, IWF, Ukraine