08:37 18 November 2018
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    Plakatwände mit den Staatsnamen Russland und Serbien in Belgrad

    Beziehungen „historisch gut“: Belgrad wird nie Sanktionen gegen Moskau unterstützen

    © AP Photo / Darko Vojinovic
    Politik
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    Serbien wird laut ihrer Parlamentsvorsitzenden Maja Gojković nie Sanktionen gegen Russland verhängen - weder politische noch wirtschaftliche.

    „Ich wiederhole erneut: Serbien wird nie Sanktionen gegen Russland einführen — weder politische noch wirtschaftliche. Das ist unsere Position. Wir selbst haben mehrere Jahre lang unter Sanktionen verbracht und wissen, dass dies zu keiner Lösung führt. Wir sind Vertreter des serbischen Volkes. Allen ist das Verhalten des serbischen Volkes gegenüber der Russischen Föderation schon klar“, sagte Gojković am Dienstag vor Beginn der dritten Sitzung der russisch-serbischen interparlamentarischen Kommission in der Staatsduma (russisches Unterhaus).

    Zudem bezeichnete sie die russisch-serbischen Beziehungen als „historisch gut“.  

    „Sie sind gut sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Unsere bilateralen Beziehungen sind freundschaftlich, gut. Wir haben keine offenen Probleme. Ich hoffe, dass sie (die Beziehungen – Anm. d. Red.) sich nur weiter verbessern werden“, fügte die Parlamentschefin hinzu.

    Ihr zufolge entwickeln sich die bilateralen Beziehungen auf allen Ebenen intensiv, angefangen auf Präsidentenebene.           

    „Wir sind darauf stolz, dass sich die Präsidenten Russlands und Serbiens, Wladimir Putin, und Aleksander Vucic, oft treffen.  Sie haben vereinbart, dass Wladimir Putin im Januar des kommenden Jahres Serbien besuchen wird“, betonte Gojković.

    Zuvor hatte die serbische Präsidialverwaltung mitgeteilt, Serbien rechne mit einem Besuch des russischen Staatschefs Wladimir Putin im Januar 2019.

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    Tags:
    Beziehungen, Sanktionen, Staatsduma, Maja Gojković, Aleksandar Vučić, Wladimir Putin, Serbien, Russland