01:30 28 Januar 2020
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    Das Europaparlament hat eine Resolution mit dem Appell an die EU-Behörden gebilligt, Sanktionen gegen Russland zu verstärken, sollte die Lage im Asowschen Meeres „eskalieren“. Das wurde am Donnerstag in Brüssel offiziell mitgeteilt.

    Zudem wurde den EU-Exekutivmachtorganen empfohlen, das Amt eines „Sondergesandten für Krim und Donbass“ einzurichten.

    Im Juli hatte die EU im Zusammenhang mit dem Bau einer Brücke zwischen der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und dem russischen Kernland Strafmaßnahmen gegen sechs russische Bauunternehmen verhängt.

    In den letzten Monaten entwickelte sich das flache Asowsche Meer nordöstlich der Krim, ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres, zu einem weiteren Schauplatz des Konflikts der Nachbarländer. Im März brachte die Ukraine den russischen Fischkutter „Nord“ auf. Im August wurde in Cherson das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ festgehalten. Daraufhin verstärkte der russische Grenzschutz Kontrollen ukrainischer Schiffe.

    Mehr zum Thema: Krim-Brücke: Kiews Sanktionsdrohungen „absurd und bar jeder Logik“

    Russland beherrscht die Zufahrt zum Asowschen Meer durch die Meerenge von Kertsch. Kiew wirft dem Kreml schikanöse Kontrollen von Schiffen vor, die ukrainische Häfen wie Mariupol oder Berdjansk anlaufen. Beide Seiten haben ihre Marinepräsenz in dem Seegebiet verstärkt. Zudem bekundete Kiew die Absicht, einen Marinestützpunkt im Asowschen Meer einzurichten.

     

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    Tags:
    Empfehlung, Resolution, Sanktionen, Europaparlament, Meerenge von Kertsch, Krim, Russland, Ukraine