12:16 07 Juli 2020
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    Mehrere Dutzend Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ sind nach Angaben des russischen Versöhnungszentrums in Syrien in der Provinz Aleppo eingetroffen, um dort eine Provokation unter Einsatz von Chemiewaffen zu organisieren.

    Die „Weißhelme“ seien in den Dörfern Azaz, Marea und Tschobanbei eingetroffen. Zudem hätten Terroristen Behälter mit Giftstoffen aus Idlib mit Lastwagen in diese Städte gebracht. Vermutlich handelt es sich dabei um Chlor.

    Außerdem filmen die „Weißhelme“ inzwischen inszenierte Chemiewaffen-Angriffe, teilt der russische Generalleutnant Wladimir Sawtschenko am Montag mit. An den Dreharbeiten nehmen laut Sawtschenko den Einwohnern unbekannte Zivilisten teil.

    Das russische Versöhnungszentrum meldet unter Berufung auf eigene Quellen, dass Militante in der Nähe des Dorfes Marea das Gegenfeuer der syrischen Armee provozieren wollen. Daraufhin soll auf dem Gebiet, das von den Terroristen kontrolliert wird, ein Artilleriebeschuss unter Einsatz von Giftstoffen inszeniert werden, der angeblich von der Regierungsarmee ausgegangen sein soll.

    Die Organisation „Weißhelme“ erlangte ihre Bekanntheit durch Videos im Internet, auf denen deren Mitglieder syrische Zivilisten aus den Trümmern retteten. Zugleich sind aber Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie „Weißhelme“ inszenierte Aktionen filmen. Das russische Außenministerium bezeichnet die Tätigkeit der Organisation als Teil des Informationskrieges zur Diskreditierung der syrischen Behörden und Militärs.

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    Tags:
    C-Waffen, Weißhelme, Aleppo, Syrien