11:52 18 November 2018
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    Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

    WWF-Report: 60 Prozent Rückgang bei Wirbeltieren in knapp 50 Jahren

    © Wikipedia/ Barn Swallow
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    Der Bestand der Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische auf der Welt ist laut dem aktuellen WWF-Bericht Living Planet Report binnen 44 Jahren um 60 Prozent zurückgegangen.

    Dem Bericht zufolge geht es um den Zustand der biologischen Vielfalt im Zeitraum von 1970 bis 2014. Zum Vergleich: Im ersten Living Planet Report habe der ermittelte Rückgang noch bei 30 Prozent für den Zeitraum von 1970 bis 1995 gelegen.

    Hungernde Kinder in Äthiopien (Archivbild)
    © AFP 2018 / Pressens Bild/ Lars Astrom
    Die menschlichen Aktivitäten seien die Hauptbedrohung für die Tiere gewesen, nämlich der zunehmende Verbrauch und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen würden zur Zerstörung der Lebensräume von Tieren führen. Der Mensch untergrabe die Fähigkeiten der Natur, das Leben der Menschen auf der Erde zu sichern, lautet eine der Schlussfolgerungen des Berichts.

    Die Hoffnung für eine Trendwende sei aber „nicht verloren“, glaubt Ken Norris, der Direktor der Zoological Society of London. „Wir haben die Möglichkeit, einen neuen Weg zu entwickeln, der es uns ermöglicht, nachhaltig mit Wildtieren zusammen zu leben."

    Der WWF hatte die Bürger sowie die Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, ein Abkommen über den Naturschutz vorzubereiten, um die Tendenz zur Zerstörung des Planeten zu stoppen.      

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    Tags:
    Zerstörung, Planeten, Menschen, Tiere, World Wildlife Fund (WWF)