19:14 06 Juni 2020
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    Der Vertrag über die Lieferung der russischen Raketensysteme S-400 an Indien ist in russischer Währung abgeschlossen worden. Dies sagte der Vize-Premier für Rüstung, Juri Borissow.

    „Der Vertrag wurde in Rubel abgeschlossen“, sagte Borissow.

    Zuvor war berichtet worden, dass Russland und seine Partner im Rahmen der militär-technischen Zusammenarbeit auf Abrechnung in den nationalen Währungen statt Dollar umstellen würden.

    Anfang Oktober hatte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass Russland und Indien einen Vertrag über die Lieferung von S-400-Raketensystemen an Neu Delhi geschlossen hätten. Der Erwerbspreis beträgt 5,43 Milliarden US-Dollar. Indien bekommt dafür fünf russische S-400-Systeme. Indien wird nach China und der Türkei der dritte Käufer dieser Systeme sein.

    Der Liefervertrag für diese fünf S-400-Systeme war beim Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem indischen Premierminister Narendra Modi im Oktober 2016 in Goa vereinbart worden.

    Das S-400-System Triumph (Nato-Code „SA-21 Growler“) ist in einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Luftfahrzeugtypen, von Drohnen bis zu Marschflugkörpern, wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben keine Chance. Jedes System kann gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometern Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Triumph ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in puncto Gewicht und Reichweite unterscheiden.

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    Tags:
    Rubel, Vertrag, Raketenabwehrsystem S-400, Juri Borissow, Indien, Russland