05:32 15 November 2018
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    Fast 60 Jahre Blockade gegen Kuba: Russland tritt für Embargo-Stopp ein

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    Politik
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    Russland hat sich bei der Uno für die unverzügliche Aufhebung der Wirtschaftsblockade gegen Kuba seitens der USA ausgesprochen. Der russische UN-Botschafter äußerte die Hoffnung, dass die Annäherung zwischen Washington und Havanna fortgesetzt werde.

    Am Mittwoch stimmt die Uno-Generalversammlung über das Resolutionsprojekt „Die Notwendigkeit der Aufhebung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die von den USA gegen Kuba verhängt wurde“ ab. Die Mehrheit der Länder, die an der Versammlung teilnehmen, unterstützt das Dokument.

    „Wir hoffen, dass unter der jetzigen US-Administration der Normalisierungsprozess der kubanisch-amerikanischen Kontakte nicht eingefroren oder rückgängig gemacht wird“, sagte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja. Russland gehe davon aus, dass die gesammelte positive Erfahrung der Annäherung zwischen Washington und Havanna auch weiterhin aufrechterhalten werde.

    Russland wird laut Nebensja erneut für die Resolution stimmen, die eine vollständige Aufhebung der Blockade fordert. Moskau verurteile entschieden das US-Embargo gegen Kuba.

    Die Entwicklungsagenda bis zum Jahr 2030 sehe eine faire Behandlung aller Mitglieder der internationalen Gemeinschaft vor, ohne jemanden „zurückzulassen“. „Es ist notwendig, denjenigen die helfende Hand zu reichen, die unsere Unterstützung besonders brauchen“, fügte Nebensja hinzu.

    Die Handels-, Finanz- und Wirtschaftsblockade gegen Kuba, die die Vereinigten Staaten seit fast 60 Jahren aufrechterhalten, ist das härteste und längste System einseitiger Sanktionen weltweit. Im Jahre 2006 bezifferte Kubas Regierung die Embargoverluste auf insgesamt rund 89 Milliarden US-Dollar.

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    Tags:
    Sanktionen, Wirtschaft, Embargo, Blockade, Washington, USA, Russland, Havanna, Kuba