22:30 17 November 2018
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    „Sie werden sich die Zähne ausbeißen“: Krim-Parlamentschef antwortet Timoschenko

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    Politik
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    Der Chef des Parlaments der Republik Krim, Wladimir Konstantinow, hat der Vorsitzenden der Parlamentsfraktion der ukrainischen Partei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“), Julia Timoschenko, geraten, keine Hoffnungen auf eine Rückkehr der Krim in den Bestand der Ukraine zu hegen.

    „Unsere Mauer ist aber keine Betonmauer. Das sind die Krimbewohner selbst, unser Wille zur Einheit mit Russland. Sie werden sich die Zähne an unserer Mauer ausbeißen. Es ist schon der Fall. Eher wird der Rest der Ukraine zerbröckeln, als dass dieser ultrastarke Monolith ins Wanken gerät“, sagte Konstantinow bei seinem Auftritt in der turnusmäßigen Sitzung des Krim-Parlaments.   

    Zuvor hatte Timoschenko im Interview mit dem TV-Sender  „Euronews“ erklärt, dass Kiew sich alle Mühe geben werde, um die Krim zurückzuholen. Ihr zufolge wird „die Krim-Mauer“ genauso fallen wie auch die Berliner Mauer. 

    Nach dem Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew war es auf der Krim und im Osten der Ukraine zu Massenprotesten gekommen. Die Behörden der Krim und von Sewastopol hatten am 16. März 2014 ein Referendum zur Frage der Wiedervereinigung mit Russland durchgeführt. Für den Beitritt zur Russischen Föderation stimmten 96,7 Prozent bzw. 95,6 Prozent der Bürger. Die Ukraine, die EU und die USA wollen die Resultate des Referendums nicht anerkennen. Moskau erklärte mehrmals, dass der Beitritt der Region in strikter Übereinstimmung mit völkerrechtlichen Normen erfolgt sei.

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    Tags:
    Berliner Mauer, EU, Wladimir Konstantinow, Julia Timoschenko, Krim, USA, Russland, Ukraine