23:19 19 November 2018
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    Russlands Präsident Wladimir Putin

    Putin nennt Ziel der Russophobie

    © Sputnik / Michail Klimentjew
    Politik
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    Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin streben gewisse Kräfte in der Welt zurzeit danach, „gesichtslose Protektorate“ statt kulturell bewusste Länder zu kreieren.

    „Wir sehen, welche Anstrengungen heute unternommen werden, um die Welt neu zu formatieren, die Werte der Zivilisation sowie die kulturellen und historischen Räume, die sich im Laufe von Jahrhunderten entwickelt haben, zu zerstören. Ziel ist es, alle Arten gesichtsloser Protektorate zu schaffen“, erklärte Putin auf dem Weltkonzil des Russischen Volkes.

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    Dies sei darauf zurückzuführen, dass „verstreute, zu Vasallen entwürdigte Völker ohne nationales Gedächtnis einfacher und bequemer zu verwalten“ seien.

    Diese Praxis, so der russische Präsident, sei in vielen Regionen der Welt einschließlich des postsowjetischen Raums zu finden.

    „Dabei werden Höhlen-Nationalismus, Russophobie verwendet; eine dreiste Einmischung in das Leben der Kirche wird durchgeführt. Eine solche Politik ist folgenträchtig und gefährlich, aber ich bin überzeugt, dass das Leben alles ins rechte Gleis bringen wird“, sagte Putin.

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    Einmischung, Ziele, Gedächtnis, Wladimir Putin, Russland