21:17 28 November 2020
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    Der russische Vize-Außenminister Grigori Karassin hat den Aufruf der europäischen Länder an Russland kommentiert, die Wahlen in den selbsterklärten Republiken Lugansk und Donezk durch seinen Einfluss zu verhindern.

    „Die Wahlen haben einen kommunalen Charakter und haben mit der Zuständigkeit anderer Länder nichts zu tun, umso weniger als wir keine Partei in dem Konflikt sind", sagte er gegenüber Journalisten. „Es handelt sich um ukrainisches Territorium, wo Kommunalwahlen durchgeführt werden, damit sich dort eine kalkulierbare kommunale Macht etabliert. Das ist das Hauptziel".

    Zuvor hatten die Vertreter von Belgien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Schweden und Polen bei der Uno Russland dazu aufgerufen, die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu beeinflussen und die Abhaltung der für den 11. November angesetzten Wahlen dort zu verhindern, weil diese angeblich gegen das ukrainische Recht verstoßen würden.

    Kiew hatte bereits versprochen, die Ergebnisse der Wahlen in Donezk und Lugansk nicht anzuerkennen.

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    Tags:
    Verhinderung, Wahlen, Lugansker Volksrepublik, selbsterklärte Volksrepublik Donezk DVR, Grigori Karassin, Deutschland, Lugansk, Donezk, Ukraine, Russland