08:18 16 November 2018
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    US-Raketenabwehrsystem Patriot (Archiv)

    USA entwickeln Analogon zu russischem Raketenabwehrkomplex S-400

    © AP Photo / Michael Sohn
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    Die USA planen, das wichtigste Element im System der Raketenabwehr zu vervollkommnen und ein neues Radar für die Ortung ballistischer Raketen und sonstiger Ziele zu entwickeln. Das berichtete das US-Magazin „Defense News“.

    Den Angaben zufolge erwägt das Pentagon die Aufstellung von Rundsichtradaren nach dem Programm LTAMDS (Löwer Tier Air and Missile Defense Sensor). Der neuartige Komplex dürfte in das Luftabwehrsystem integriert werden, durch das die USA alternde mobile Raketenabwehrkomplexe Patriot ersetzen wollen, hieß es im Artikel.

    Um eine Beteiligung am Programm bewerben sich bereits solche Giganten der US-Rüstungsindustrie wie Raytheon, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Technovative Applications. Zum Jahr 2022 will das Pentagon einen Produzenten auswählen und sechs Versuchsanlagen bestellen, die später getestet werden. Zum neuen Radar soll auch eine neue Rakete entwickelt werden.

    Mehr zum Thema: Russland und USA im Raketen-Wettstreit: Darum bevorzugt Indien russische S-400

    US-Experten weisen darauf hin, dass eine solche Konfiguration dem Schema ähnlich ist, das der russische Rüstungskonzern Almaz-Antey dem Luftabwehrsystem S-400 und seinem Nachfolger S-500 zugrunde gelegt hatte. Russische Komplexe seien in der Lage, sowohl ballistische Ziele als auch nach Stealth-Technologie gebaute Marschflugkörper zu bekämpfen.

     

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    Tags:
    Radar, Entwicklung, Raketenabwehrsystem S-400, Flugabwehrraketensystem Patriot, Pentagon, USA