22:52 17 November 2018
SNA Radio
    Barack Obama

    „Politik des Zorns und der Angstmache“: Obama attackiert Trump

    © AFP 2018 / Maxwells / Pool
    Politik
    Zum Kurzlink
    12660

    Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat vor den Zwischenwahlen am kommenden Dienstag seinem Amtsnachfolger Donald Trump eine Politik des Hasses und der Angstmacherei vorgeworfen.

    Obama kritisiert Trump heftig. Sein Ton hat sich insbesondere am Freitag in einer Wahlkampfveranstaltung der oppositionellen Demokraten in Miami verschärft.

    „Wir haben verschiedene Versuche gesehen, uns mit einer Rhetorik zu entzweien, die uns zornig und ängstlich machen soll“, so Obama.

    Diesem Vorgehen in den Vereinigten Staaten könnten sich die Wähler bei der Zwischenwahl am Dienstag entgegenstellen, so Obama weiter.

    Die von Trump angekündigte Entsendung von US-Soldaten an die mexikanische Grenze sei nichts anderes als ein „politisches Manöver“, um die Amerikaner „wütend“ auf die Migranten zu machen und damit den Republikanern zu Stimmengewinnen zu verhelfen.

    >>> Mehr zum Thema: Migranten vs. US-Armee: Wer sind die Drahtzieher der Flüchtlingskarawane? <<<

    Zuvor war berichtet worden, dass eine Karawane von Migranten aus Honduras auf dem Weg in die USA sei. Diese befinde sich zurzeit in Mexiko. Laut der Einschätzung der mexikanischen Behörden, besteht die Karawane aus etwa 3000 Menschen.

    Trump warnte die Migranten, er könne bis zu 15.000 Militärs an die Grenze zu Mexiko schicken, um die illegale Immigration zu stoppen. Die Soldaten würden sich im Fall möglicher gewalttätiger Auseinandersetzungen mit den Migranten zur Wehr setzen, hieß es. Laut Trump darf die Armee Steinwürfe seitens der Karawane als Schusswaffenangriffe betrachten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Karawane, Zwischenwahlen, Migranten, Donald Trump, Barack Obama, Honduras, Mexiko, USA