19:39 31 Oktober 2020
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    Wenn ein US-Stützpunkt in Polen errichtet ist, wird Weißrussland laut seinem Präsidenten Alexander Lukaschenko zu Gegenmaßnahmen gezwungen sein.

    Ende Oktober erklärte der polnische Minister für nationale Verteidigung, Mariusz Blaszczak, dass Warschau die Unterstützung Washingtons für die Bildung eines US-Militärstützpunkts in Polen unter dem Arbeitstitel „Fort Trump“ bekommen habe.

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    „Ich sagte dem Außenminister (Polens – Anm. d. Red.), als er bei uns in Minsk auftrat: Wir werden nicht mit Ihnen kämpfen. Also schaffen Sie keine zusätzlichen Stützpunkte. Ansonsten müssten wir mit den Russen darauf antworten. Das bedeutet, dass wir etwas stationieren müssen, um Ihnen entgegenzuwirken“, so der weißrussische Präsident am Sonntag.

    Er unterstrich allerdings, dass Weißrussland friedlich sei und lieber Hunderte Jahre Verhandlungen als einen Tag Krieg haben würde.

    Moskau warnte davor, dass die Schaffung eines US-Militärstützpunktes in Polen militärtechnische Vorkehrungen seitens Russlands erfordern würde.

    Zuvor hatte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko verkündet, Russland und Weißrussland hätten alle militär-technischen Möglichkeiten, um auf die Stationierung einer ständigen US-Basis in Polen zu reagieren.

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    Tags:
    Stationierung, Gegenmaßnahmen, Militär, Fort Trump, Alexander Lukaschenko, Weißrussland, USA, Polen