11:27 18 November 2018
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    Grenada zieht als neunter Staat die Anerkennung des Kosovo zurück

    © Sputnik / Ilja Pitalew
    Politik
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    Nach Aussage des ersten serbischen Vize-Premierministers und Außenministers, Ivica Dačić, hat Grenada als neunter Staat die Anerkennung der Unabhängigkeit der selbsternannten Republik Kosovo zurückgezogen.

    Die genaue Anzahl der Staaten, die die Unabhängigkeit Pristinas von Belgrad offiziell anerkannt haben, ist unbekannt. Die Kosovo-albanischen Behörden bestehen darauf, dass es bis zu 110 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen sind, die die Souveränität Kosovos anerkennen.

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    Die Führung Serbiens behauptet, dass es sich dabei um eine Übertreibung handle und dass die Zahl dieser Staaten bald weniger als hundert sein werde.

    Dafür sollen aktive diplomatische Anstrengungen unternommen werden.

    Nach einem Treffen mit der Führung Dominicas Anfang November sagte Dačić, dass dieser Karibik-Inselstaat der achte in der Reihe der Staaten aus Zentral- und Südamerika sowie aus Afrika und Ozeanien sei, die die Anerkennung der Kosovo-Unabhängigkeit ablehnen würden.

    „Ich kann mitteilen, dass Grenada der neunte Staat geworden ist, der seine früheren Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Status des Kosovo zurückgezogen hat, d.h. die Anerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat“, zitiert das serbische Außenministerium Dačić.

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    Nach eigener Aussage hat ihm sein Kollege aus Grenada, Peter David, die entsprechende Note bei einem Treffen in Belgrad übergeben.

    Dačić fügte hinzu, dass es „ein großer diplomatischer Erfolg“ sei und dass die bevorstehende Abstimmung über die Interpol-Mitgliedschaft der selbsternannten Republik Kosovo unter großer Frage stehe.

    1999 führte der bewaffnete Konflikt zwischen den albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ und der jugoslawischen Armee und Polizei zu Bombardierungen von Jugoslawien (das damals aus Serbien und Montenegro bestanden hatte) durch das Nordatlantische Militärbündnis.

    Im März 2004 kam es zu Ausschreitungen der Kosovo-Albaner gegen die serbische Bevölkerung, die zur massenhaften Aussiedlung der Serben aus Kosovo und zur Vernichtung zahlreicher historisch und kulturell wertvoller Gebäude führten.

    Die Kosovo-albanischen Führung in Priština verkündete im Februar 2008 einseitig die Unabhängigkeit von Serbien.

    Die selbsternannte Republik Kosovo wird von Serbien, Russland, China, Israel, Iran, Spanien, Griechenland und einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt.

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